Die Zahl der Hacker und Datendiebe scheint unaufhaltsam zu steigen. Gerade Seiten, auf denen private Daten (z. B. Bankdaten) angegeben werden, müssen daher gesichert aufgerufen werden können. Das Stichwort lautet in diesem Fall: SSL-Zertifikat.

 

Was ist ein SSL-Zertifikat?

Ein SSL-Zertifikat ist Code auf dem Webserver, das Ihre Online-Kommunikation absichert. Stellt eine Webbrowser eine Verbindung zu Ihrer gesicherten Website her, ermöglicht das SSL-Zertifikat eine gesicherte Verbindung. Das Verfahren ist vergleichbar mit dem Versiegeln eines Briefs vor dem Versenden.

SSL-Zertifikate schaffen Vertrauen, weil jedes SSL-Zertifikat Identifizierungsinformationen enthält. Wenn Sie ein SSL-Zertifikat anfordern, verifiziert eine Drittpartei Ihre Unternehmensdaten und gibt auf der Basis dieser Daten ein nur für Sie bestimmtes Zertifikat aus. Dies wird als Authentifizierung bezeichnet.

 

Warum benötige ich SSL?

Für den verschlüsselten Aufruf der Seite sorgt ein SSL-Zertifikat, welches für eine Domain eingebunden wird. Vor allem für Login-Bereiche und Seiten von Banken oder Shops sind Zertifikate für den Schutz der Kundendaten erforderlich. Bei der Eingabe persönlicher Daten sollten Sie immer darauf achten, dass eine gesicherte Verbindung besteht. Nie persönliche oder Bankdaten auf Webseiten ohne SSL-Verschlüsselung angeben!

Einige Beispiele, wann Sie ein SSL-Zertifikat benötigen:

  • Sie führen einen Online-Shop und akzeptieren Online-Bestellungen.
  • Sie möchten Formular-Daten übertragen.
  • Sie verwalten und/oder übertragen sensible Daten wie Adressen, Namen, Bankverbindung etc.

Wie erkenne ich, ob eine Seite über SSL erreichbar ist?

Ein verschlüsselter Aufruf erfolgt immer über „https“. Sollte dies nicht vor der eingegeben URL auftauchen oder lediglich ein „http“ eingetragen sein, geben Sie zur Überprüfung das „https“ ein. Ist kein SSL-Zertifikat für diese Seite vorhanden, erscheint im Anschluss eine Fehler- bzw. eine Hinweismeldung. Ist der Aufruf mit „https“ möglich, verschwindet aber nach jeder Eingabe im Browser, dann handelt es sich hierbei lediglich um eine entsprechende Einstellung im Backend der Seite.