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Tipp 1: Energiesparmodus 

Der schnellste Weg, einen PC nebst Betriebssystem zu starten, ist der, ihn gar nicht erst herunterzufahren – jedenfalls nicht komplett. Stattdessen versetzen Sie den Rechner in den Energiesparmodus. Bei diesem ist zwar der Großteil der Komponenten deaktiviert, der Arbeits­speicher (RAM) wird aber weiterhin mit Spannung ver­sorgt. Der Start aus dem Energiesparmodus ist zudem extrem schnell.

Tipp 2: Autostart-Optimierung

Je weniger Programme Windows automatisch startet, desto schneller läuft das System. Drücken Sie die Tastenkombination Win-R, tippen Sie msconfig ein, und klicken Sie auf „OK“. Wechseln Sie auf die Registerkarte „Dienste“ und setzen Sie ein Häkchen vor „Alle Microsoft-Dienste ausblenden“. Sie sehen dann nur noch Dienste, die nicht zu Windows gehören, also nachträglich bei einer Software-Installation auf den PC gelangt sind. Prüfen Sie, welche Dienste in der Liste für Sie entbehrlich sind, und entfernen Sie das Häkchen vor dem jeweiligen Eintrag. Klicken Sie zum Abschluss auf „Übernehmen“. Ähnlich verfahren Sie unter Windows 7 auch auf der Registerkarte „Systemstart“. Nutzer von Windows 8 oder 10 klicken hier auf „Task-Manager öffnen“. Entfernen Sie unter Windows 7 das Häkchen vor den Autostart-Programmen, die Sie nicht verwenden wollen. Nutzer von Windows 8 und 10 wählen im Kontextmenü „Deaktivieren“.

Tipp 3: Schneller starten mit SSD

Den größten Zeitgewinn beim Kaltstart bringt der Ein­satz einer SSD als Systemlaufwerk. Die SSD bringt zudem auch noch mehr Leistung im weiteren Betrieb von Windows beim Arbeiten am Rechner. Die Voraussetzung dafür, dass eine schnelle SSD ihre volle Leistung entfalten kann, ist eine SATA-Schnittstelle mit 6,0 Gbit/s („SATA-III“) notwendig. Wenn Sie einen PC ohne SATA-III auf SSDs upgraden wollen, dann sollten Sie zusätzlich noch in einen SATA-III-Controller in Form einer PCI-Express-Karte investieren.